Photodynamische Therapie (PDT)

Im Bereich der alternativen Krebsbehandlung ist die photodynamische Therapie (PDT) mit Chlorin E6 eine vielversprechende Behandlungsmethode und gewinnt immer mehr an Interesse. Neben den bisher angewendeten Chemotherapien, Strahlentherapien und den chirurgischen Eingriffen zur Entfernung von bösartigen Tumorgeweben ist die photodynamische Therapie eine gesundheitsschonende Alternative.

In meiner Naturheilpraxis in Fulda führe ich neben einem großen Diagnostikangebot auch verschiedene Therapien wie auch die photodynamische Therapie (PDT) durch. Die Funktionsweise dieser Behandlungsmethode beruht auf der Stimulation einer lichtsensiblen Substanz auf natürlicher Chlorphyllbasis (Photosensitizer), die intravenös in den Blutkreislauf gegeben, topisch (als Creme) verteilt und/oder lokal in den Tumor injiziert wird. Die topische Methode wird eher bei Hautkrebs oder anderen Hauterkrankungen eingesetzt. Die intravenöse Methode findet bei andenreren Krebserkrankungen Anwendung. Der Sensitizer setzt sich an die Tumorzellen im Organismus und hilft bei der anschießenden Zerstörung nach Anregung mit Laserlicht. Der derzeit modernste und selektivste Photosensitizer ist das Chlorin E6 der Firma Apocare in Bielefeld, Deutschland, das in meiner Praxis ausschließlich verwendet wird.

Was ist Chlorin E6?

Chlorin E6 wird aus der grünen Chlorella ellipsoidea Alge gewonnen und als Photosentizer verwendet. Da dieser Stoff hohe Absorptionen im roten Spektralbereich aufweist, ist er für den Einsatz in der photodynamischen Therapie bestens geeignet. Diese Erkenntnis wird zudem durch eine im Jahr 2009 durchgeführte Studie aus Korea untermauert. In einem Rattentumor-Experiment wurde Chlorin E6 angewandt und eine Hemmung des Tumorwachstums konnte erkannt werden. Der Zelltod der Krebszelle wird mithilfe der Anwendung eines roten Lasers in einem zellinternen Prozess erreicht.

Die Vorteile der PDT liegen auf der Hand: Die photodynamische Therapie ist schonender für den Patienten. Die Nebenwirkungen und gesundheitlichen Risiken sind im Gegensatz zu den gängigen Behandlungsmethoden wesentlich geringer. Das Tumorgewebe kann durch die PDT gezielt behandelt und angegriffen werden. Im Vergleich zu der klassischen Chemotherapie wird das Immunsystem nicht durch die Behandlung belastet, sondern sogar gestärkt. Man spricht bei diesem Phänomen von der „PDT-Immunisierung“. In meiner Naturheilpraxis in Fulda erkläre ich Ihnen gerne die verschiedenen Vorteile der photodynamischen Therapie persönlich.

Wie funktioniert eine photodynamische Therapie (PDT)?

Im ersten Step wird der Sensitizer innerhalb von 30 Minuten über eine Infusion in den Körper gegeben und gleichzeitig das Blut bestrahlt. Daraufhin wird das Blut einer Grün- und Blaulaserbestrahlung ausgesetzt. Nach ca. 3,5 Stunden ist die infundierte Substanz an den Tumor gebunden und kann lokal bestrahlt werden. Bei tiefer liegenden Tumoren wird das Chlorin direkt injiziert, um dann das Gewebe interstitiell über faseroptische Katheter direkt zu bestrahlen.

Eine photodynamische Therapie empfehle ich bei folgenden Beschwerden:

  • Hautkrebsvorstufen
  • Harnblasentumoren
  • Prostata-Tumoren
  • Tumoren der Mundhöhle oder des Kehlkopfs
  • Bestimmten Formen der Basaliome
  • Morbus Bowen
  • Frühformen des Spinalioms
  • Plattenepithelkarzinom
  • Aktinische Keratose
  • Condylomata acuminata
  • Hyperkeratosen
  • Plantarwarzen

Die photodynamische Therapie ist auch in den Fällen durchführbar, in denen eine Operation aufgrund besonderer Risiken oder begleitender Erkrankungen nicht möglich ist. Die Behandlung führe ich nach einem ausführlichen Beratungsgespräch in meiner Naturheilpraxis in Fulda durch.

Sie benötigen weitere Informationen zu diesem Thema?
Besuchen Sie gerne die Internetseite www.licht-gegen-krebs.de.

Für eine Terminvereinbarung oder eine Frage zur photodynamischen Therapie können Sie gerne mein Kontaktformular nutzen oder mich telefonisch kontaktieren.

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